Heiliger Ludger – der Gegenwart der Kirche zugewandt

Pressesprecher
15. September 2023

In diesem Jahr feierte das Bistum Essen gemäß eines Gelübdes aus dem Jahre 1128 am Sonntag, dem 3. September 2023, mit Hunderten von Gläubigen den Hl. Ludger, Missionar der Friesen und Sachsen, den ersten Bischof von Münster. Das feierlichen Pontifikalamt fand oberhalb des Begräbnisortes des Hl. Ludgers in der romanischen Basilika der ehemaligen Reichsabtei Essen-Werden statt. Ordensbrüder und Schwestern der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem aus den Komtureien St. Thomas Morus, Essen, und St. Ludgerus, Münster, begleiteten unter der Führung von Cfr. Prof. Dr. Werner Peitsch das Pontifikalamt und den Sarkophag des Heiligen während der Prozession durch die Straßen des beschaulichen Ortes.

„Seien wir gelassene, zuversichtliche Menschen!“

Der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser verwies als Gastprediger in seiner Predigt auf das fruchtbare Wirken des Hl. Ludger als Missionar in der sogenannten „Jugendzeit der Kirche“. Der Hl. Ludger war ein Zeitgenosse Karls des Großen. Bischof Dieser wünschte sich für die Gegenwart ebenso glaubwürdige Zeugen, die sich nicht vor den Nöten und Herausforderungen der Zeit verschlössen. Angesichts verschiedener Krisen warb der Aachener Bischof für das Evangelium als Kraftquelle des Glaubens. Er verwies auf den  Hl. Ludger, der bereits aus demselben Evangelium seinen Mut und seine Zuversicht zur Glaubensverkündigung geschöpft habe. Bischof Dieser betonte seinen Standpunkt, dass Reformen, die aus Glauben und aus Loslassen kämen, österlich und erlösend seien.

Nur respektvoller Umgang sichert Frieden

In seinem Schlusswort ergänzte Cfr. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, dass einzig und allein ein respektvoller Umgang miteinander, den Frieden und die Freiheit vor Ort und in Europa sichern könne. In seiner Funktion als Militärbischof verwies Cfr. Bischof Dr. Overbeck  auf den dramatischen Krieg in der Ukraine und gab zu bedenken, dass dieser Krieg auch ein Krieg unter Glaubensbrüdern sei. Die Feierlichkeiten endeten für die Teilnehmer mit einem kleinen Empfang.

Text und Bild Csr. Dr. Beate Johlen-Budnik

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