Hoffnung trotz Krisen

Prof. Dr. Tim Goydke
29. Januar 2024

Neujahrsempfang der Komturei Willehad in Bremen mit hochkarätigem Besuch

Besonders hohen Besuch durfte die Komturei Bischof Willehad in Bremen zu ihrem Neujahrsempfang am Vorabend des Hochfests Erscheinung des Herrn begrüßen. Neben S.E. Statthalter Dr. Michael Schnieders gab auch der Präsident der Ordensprovinz Norddeutschland, Cfr. Georg Graf v. Kerssenbrock-Praschma, der Komturei die Ehre seines Besuchs. In seinen Grußworten betonte Cfr. Kerssenbrock, dass es angesichts der zahlreichen aktuellen Krisen herausfordernd sein könne, positiv auf das neue Jahr zu blicken. Als Christen sollten wir jedoch immer voller Hoffnung sein, da wir wissen, dass wir von Gott erlöst sind.

Urkundenüberreichung für eine zweite Amtszeit

Anschließend überreichte der Präsident die Urkunden für die zweite Amtszeit des Leitenden Komturs, Cfr. Prof. Dr. Albert Baars, und des Priors, Cfr. Dr. Bernhard Stecker, und dankte beiden dafür, dass sie sich weiterhin für die Komturei in der Leitung engagieren würden.

Gerade in schwierigen Zeiten braucht uns das Heilige Land

Unter dem Titel „Liebe in Zeiten des Hasses – Perspektiven für das Heilige Land“ thematisierte Provinzprior Cfr. Weihbischof Theising in seinem Festvortrag die aktuelle Lage im Heiligen Land. Die Hoffnung, dass Religionen Teil der Lösung sein könnten, habe sich leider nicht erfüllt. Vielmehr sehe man im Heiligen Land, dass sie auch Teil des Problems seien, so der Weihbischof. Eine Lösung sehe er in der aktuellen Lage nicht, es sei jedoch umso wichtiger, dass der Orden jetzt nicht in seiner finanziellen Hilfe für das Heilige Land nachlasse. Dabei könne man aus der Situation in der Ukraine lernen, dass man mitten in der Zerstörung schon wieder an den Aufbau denken solle. Wichtig sei auch, so schnell wie möglich wieder ins Heilige Land zu reisen – „wir kommen nicht erst, wenn wieder alles aufgebaut und sicher ist“, betonte Theising.

(c)oessh.net/Prof. Dr. Tim Goydke

Die Liebe Gottes hinterlässt Spuren

Im Anschluss feierte die Komturei gemeinsam mit der Gemeinde das Pontifikalamt in der Propsteikirche St. Johann. In seiner Predigt blickte Cfr. Weihbischof Theising auf das Weihnachtsfest zurück: „Das Böse ist durch Weihnachten nicht aus der Welt, aber wir können selbst entscheiden, auf welcher Seite wir stehen“. Weihnachten bleibe nicht ohne Spuren, vielmehr sei es wie mit den Jahresringen an einem Baum – jedes Jahr kämen neue Spuren der Liebe Gottes in uns hinzu.

(c)oessh.net/Prof. Dr. Tim Goydke

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