„Ein Zeichen der Hoffnung“ – Benefizkonzert in Ottobeuren unterstützt Kinder-Kunst-Projekte im Heiligen Land

Pressesprecher
2. März 2026

Ottobeuren/Augsburg – Ein Benefizkonzert im Museum für zeitgenössische Kunst in Ottobeuren hat am 12. Dezember ein Zeichen der Hoffnung gesetzt. Auf Initiative von Cfr. Michael Hopfenzitz (Komturei St. Ulrich und Afra, Augsburg) kam ein beachtlicher Spendenbetrag zusammen. Die Mittel wurden zu gleichen Teilen aufgeteilt: Ein Teil fließt in die Kinder-Kunst-Förderung des Museums, ein weiterer Teil ist für Kinder im Heiligen Land bestimmt.

Die musikalische Atmosphäre des Abends hat viele Menschen tief berührt, berichtete Cfr. Hopfenzitz, der selbst die Solopartien sang – begleitet von Almut Frenzel, Erster Geigerin an der Frankfurter Oper, und der Konzertpianistin Susanne Jutz Miltschitzky.

Die Idee zu dem Konzert sei im Anschluss an die große Romwallfahrt des Ordens im vergangenen Jahr gereift. Die dort erfahrene Gemeinschaft und der geistliche Austausch hätten ihn bestärkt, ein konkretes Projekt zugunsten von Kindern im Heiligen Land zu initiieren. Die Spende ist zweckgebunden: Sie soll Kindern ermöglichen, musisch tätig zu werden, Instrumente zu erlernen oder künstlerische Projekte umzusetzen.

Gerade in einer Zeit, in der viele Kinder im Heiligen Land von Konflikten, Not und Unsicherheit geprägt seien, komme Musik und Kunst eine besondere Bedeutung zu, so Cfr. Hopfenzitz. Kreativität eröffne neue Horizonte und lasse junge Menschen Sinn, Schönheit und Gemeinschaft erfahren. „Wenn Kinder musizieren oder gestalten, entdecken sie ihre eigene Ausdruckskraft. Das stärkt Vertrauen und schenkt Zuversicht.“

Zugleich versteht Cfr. Hopfenzitz das Konzert als Einladung zur Mitwirkung: Weitere Unterstützer seien willkommen, um Kindern im Heiligen Land schöpferische Perspektiven zu eröffnen. Jede Form der Hilfe – finanziell, ideell oder im Gebet – könne dazu beitragen, Räume der Hoffnung entstehen zu lassen.

Mit dem Benefizkonzert sei ein erster Schritt getan. „Es ist ein kleines, aber konkretes Zeichen der Verbundenheit“, sagte Cfr. Hopfenzitz. Kunst und Musik könnten Brücken bauen – über Grenzen hinweg und mitten in herausfordernden Zeiten.

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