Die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem trauert gemeinsam mit den Angehörigen, der Komturei St. Meinolphus Dortmund sowie der Ordensprovinz Rheinland-Westfalen um ihren ehemaligen Präsidenten, Cfr. Klaus Wangard.
Unser Gebet gilt dem ins Himmlische Jerusalem vorausgegangenen Confrater.
Am 7. Januar 2026 legte Cfr. Klaus Wangard sein Leben vertrauensvoll in die Hände seines Schöpfers zurück.
Sein Wirken für den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem war von tiefer Verbundenheit, großer Verantwortung und beständiger Hingabe geprägt. Über mehr als fünfzehn Jahre hinweg übernahm der Verstorbene vielfältige Aufgaben und Ämter und trug so in nachhaltiger Weise zur Stärkung und Entwicklung unserer Ordensgemeinschaft bei.
Am 25. Mai 1991 wurde Cfr. Klaus Wangard in der Basilika St. Godehard Hildesheim in die Ordensgemeinschaft aufgenommen. In Treue zum Orden und im Bewusstsein der ihm anvertrauten Verantwortung wirkte er von 1993 bis 2000 als Leitender Komtur der Komturei St. Meinolphus Dortmund. In den Jahren 2000 bis 2008 stand er in besonderer Verantwortung der Ordensprovinz Rheinland-Westfalen als Präsident vor und erfüllte dieses Amt mit Hingabe, Umsicht und geistiger Verbundenheit. Darüber hinaus stellte Cfr. Klaus Wangard dem Orden über viele Jahre hinweg seine Erfahrung und sein Wissen in verschiedenen Kommissionen zur Verfügung. Von 2003 bis 2013 war er Mitglied der Kommissionen Archivierung und Ordensgeschichte; in den Jahren 2005 bis 2007 gehörte er zudem der Kommission Finanzen an. Von 2008 bis 2016 war er erneut in der Ordensprovinz Rheinland-Westfalen tätig und wirkte in dieser Zeit als stellvertretender Ordenspräsident im Dienst der Gemeinschaft und ihrer Kontinuität.
In Anerkennung seines vorbildhaften, langjährigen und selbstlosen Einsatzes für die Gemeinschaft des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem sowie für die Christen im Heiligen Land wurde ihm der Rang eines Großkreuz-Ritters verliehen.
Cfr. Klaus Wangard war eine Persönlichkeit von gefestigter Haltung und großer Integrität. Sein Wirken war geprägt von Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und innerer Ruhe. Mit Maß und Klarheit brachte er seine Erfahrungen ein und verstand es, durch sachlichen Rat, verbindende Haltung und verlässliche Präsenz Orientierung zu geben. Seine enge Verbundenheit mit dem Heiligen Land war Quelle einer tief verwurzelten geistlichen Haltung, die seinem Handeln Dauer, Glaubwürdigkeit und menschliche Autorität verlieh.
„In seinem Wirken vereinte er tiefe persönliche Hingabe mit einer stillen, verbindenden Kraft sowie dem Anerkennen seines feinen und tiefgründigen Humors. Mit offener Haltung und klarem Blick führte er Menschen zusammen und öffnete ihnen den geistigen Zugang zum Heiligen Land, dem sein Engagement in besonderer Weise galt“, so würdigt Statthalter Cfr. Dr. Michael Schnieders den Verstorbenen.
S.E. Cfr. Dr. Michael Schnieders bittet die Ordensgemeinschaft um stilles, fürbittendes Gebet für den Verstorbenen.
