In seiner Osterbotschaft zeichnet Seine Seligkeit, der Lateinische Patriarch von Jerusalem und Pro-Großprior des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, ein eindringliches Bild eines ungewöhnlich stillen und zurückgenommenen Osterfestes in Jerusalem. Ohne große Versammlungen, ohne sichtbare Freude – und doch mit einer klaren Gewissheit: Ostern lässt sich nicht aufhalten.
Im Licht des Evangeliums erinnert er daran, dass die Auferstehung im Dunkel der Nacht geschah. Gerade darin liegt die Hoffnung dieser Tage: Keine Dunkelheit, keine Angst und keine Krise vermögen das Licht des auferstandenen Christus zu überwinden.
Die Auferstehung ist kein Ereignis, das von äußeren Umständen abhängt. Sie ist ein freies Geschenk Gottes, das auch inmitten von Unsicherheit und Isolation wirksam bleibt. Christus kommt – unabhängig von unserer Stärke oder unserem Glauben – und überwindet die Wunden der Welt.
Sein Appell ist klar: Christen sind gerufen, dem Licht Raum zu geben – im Denken, im Handeln und in den Beziehungen. Nicht die Dunkelheit soll das letzte Wort haben, sondern die Hoffnung.
Die Botschaft mündet in eine tiefe Zuversicht:
Die Auferstehung hat die Geschichte verändert – und wir sind eingeladen, diese Geschichte gemeinsam mit Christus weiterzuschreiben.
Frohe und gesegnete Ostern aus Jerusalem.
Die vollständige Osterbotschaft ist im folgenden Videolink in englischer Sprache abrufbar:
