Mitten im Krieg, während Sirenen heulen und Raketen über Jerusalem fliegen, setzt das Lateinische Patriarchat seine Arbeit unbeirrt fort. Was zunächst als dramatische Ausnahmesituation begann, wurde rasch zu einem eindrucksvollen Zeugnis von Mut und Hingabe: Bereits wenige Tage nach Ausbruch der Kämpfe kehrte die gesamte Belegschaft in die Büros der Altstadt von Jerusalem zurück – trotz Ausnahmezustand und großer persönlicher Risiken.
Ihr Einsatz macht deutlich, was kirchlicher Dienst in Krisenzeiten bedeutet. Denn hinter jedem Arbeitsplatz stehen Aufgaben, auf die Tausende Menschen angewiesen sind: pastorale Begleitung, Bildung, soziale Unterstützung und humanitäre Hilfe für Familien im Heiligen Land.
Gerade in solchen Momenten wird auch der Auftrag des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem sichtbar: an der Seite des Lateinischen Patriarchats zu stehen, die christliche Präsenz im Heiligen Land zu stärken und jene zu unterstützen, die vor Ort täglich für Glauben, Hoffnung und konkrete Hilfe einstehen.
