Jerusalem. Der Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem, Franz Xaver Brandmayr, hofft auf eine weitere Belebung der Pilgerschaft ins Heilige Land. Nach seiner Rückkehr nach Jerusalem habe sich erneut gezeigt, wie sehr viele Christen vor Ort unter den schwierigen Lebensbedingungen und der anhaltenden Unsicherheit litten.
Von besonderer Bedeutung sei deshalb die Rückkehr von Pilgern. Viele christliche Familien, Einrichtungen und Betriebe seien wirtschaftlich unmittelbar oder mittelbar mit der Pilgerschaft verbunden. Zugleich seien persönliche Begegnungen ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit den Christen im Heiligen Land.
Im Österreichischen Pilger-Hospiz selbst zeichnet sich nach Angaben Brandmayrs eine vorsichtige Belebung ab. Zwar sei die Zahl der Übernachtungsgäste weiterhin begrenzt, doch kämen wieder erste Gruppen nach Jerusalem. Auch für die kommenden Monate habe sich die Buchungslage verbessert.
Das traditionsreiche Hospiz steht zugleich vor umfangreichen Sanierungsaufgaben. Da die finanziellen Reserven in den vergangenen Jahren stark beansprucht worden seien, werde das Haus bei den notwendigen Investitionen weiterhin auf Unterstützung angewiesen sein.
Brandmayr setzt trotz der bestehenden Herausforderungen auf eine positive Entwicklung und darauf, dass wieder mehr Menschen den Weg ins Heilige Land finden.
„Zuversicht ist unser Motto“, so der Rektor.
